Mythos: „Joggen ist in der Schwangerschaft verboten.“

Mythos: „Joggen ist in der Schwangerschaft verboten.“

„Darf ich in der Schwangerschaft joggen?“ – Vielleicht haben Sie sich das auch schon gefragt. In der Schwangerschafts-App „Schwanger & Essen“ erhalten Sie viele wertvolle Tipps zum Thema Sport für Schwangere. Die Antwort auf Ihre Frage: Natürlich dürfen Sie als Schwangere joggen und Ausdauersport betreiben – wenn Sie ein paar wichtige Dinge beachten!

Grundsätzlich gilt: Die Schwangerschaft ist keine gute Zeit, um eine neue Sportart zu beginnen. Deshalb sollten nur die Schwangeren joggen, die trainiert sind und auch vorher aktive (Hobby-)Läuferinnen waren. Das Verletzungsrisiko, die Gelenkbelastung und die Gefahr der Überhitzung und Überanstrengung sind bei einer untrainierten Läuferin zu hoch.

Um zu wissen, ob Ihre Trainingsintensität für Sie angemessen ist, können Sie den „Talk-Test“ anwenden: Wenn Sie sich noch bequem mit Ihren Laufkolleg/innen unterhalten können, ohne in Atemnot zu geraten, haben Sie das richtige Intensitätslevel. Bitte achten Sie auf mäßige Intensität und vermeiden Sie Überanstrengung!

Die „Schwanger & Essen“-App gibt folgende Tipps für das Joggen als Schwangere:

  • Gute Laufschuhe
    Voraussetzung für Ihr Lauftraining sind gute Laufschuhe, die Ihre Bänder und Gelenke stabilisieren und Halt geben.
  • Ausreichend trinken
    Nach jeder Laufeinheit – je nach Bedarf auch während des Laufens – ausreichend trinken! Auch wenn Ihr Training nur 15 Minuten dauert: Trinken ist Pflicht! Die Ernährungs-Experten der App sagen Ihnen genau, welche Getränke Ihnen gut tun und welche Sie meiden sollten. Finger weg von „Fitnessgetränken“ mit Zuckerzusatz oder Süßstoffen!
  • Balance behalten
    Achten Sie im zweiten Schwangerschafts-Trimester auf Ihre Balance beim Joggen. Ihr Bauch ist jetzt größer, das kann Ihren Gleichgewichtssinn verändern. Eventuell ist das Joggen auf ebenen Sandwegen oder weichen Waldwegen jetzt angenehmer für Sie.
  • Rechtzeitig kürzer treten
    Im letzten Schwangerschaftsdrittel und der Spätschwangerschaft steigen Sie besser auf andere Ausdauersportarten wie Walking, Nordic Walking oder Schwimmen um. Der Hintergrund: Diese Sportarten belasten den Beckenboden nicht so stark wie das Joggen.
  • Nicht übertreiben
    Achtung: Falscher Ehrgeiz ist jetzt fehl am Platz! Legen Sie den Fokus beim Joggen auf das Fitbleiben. Ihre Leistung steigern und für den nächsten Marathon trainieren können Sie wieder nach der Geburt. Überanstrengung sollten Sie unbedingt vermeiden!