Honig, Süßigkeiten und Snacks für Kleinkinder – worauf muss ich achten?

Honig, Süßigkeiten und Snacks für Kleinkinder – worauf muss ich achten?

Kinder lieben Süßes! Für Kleinkinder sollten Schokolade, Bonbons, Gummibärchen und Süßigkeiten und auch salzige Snacks eine seltene Leckerei sein. Wenn überhaupt, sollten Sie diese nur gezielt und selten anbieten. Als Eltern haben Sie hier eine Vorbildfunktion und können Ihren Kleinen den bewussten Umgang mit Süßigkeiten beibringen. So schützen Sie Ihr Kind vor gesundheitlichen Schäden, z. B. Karies.

Bei Honig müssen Sie besonders aufpassen! Säuglinge im ersten Lebensjahr dürfen auf keinen Fall Honig zu sich nehmen – es droht die Gefahr des Säuglingsbotulismus, einer schweren Vergiftung durch im Honig gelegentlich enthaltene Bakterien (Clostridium botulinum). Ab dem ersten Lebensjahr ist die Darmflora Ihres Kindes soweit entwickelt, dass es Honig gut verträgt. Allerdings ist es auch hier ratsam, Ihrem Kind den süßen Honig nur selten und in geringen Mengen zu geben.

Achten Sie insgesamt vor allem auf „versteckten“ Zucker, der viele Namen haben und fast überall enthalten sein kann, wie z. B. in Fruchtjoghurt, Limonaden, süßen Brotaufstrichen, Fertiggerichten oder Fertigsaucen.

Der bewusste Umgang mit Gummibärchen, Keksen und Kuchen will gelernt sein. Als Faustregel gilt: Eine Portion Süßes – z. B. eine Kinderhand voll Gummibärchen – pro Tag sollten genügen.  Zum Trösten oder als Belohnung eignen sich keine Lebensmittel – auch keine Süßigkeiten.

Auch bei der Getränkeauswahl ist Vorsicht geboten: Fruchtsäfte enthalten oft viel Zucker. Geben Sie Ihrem Kind deshalb am besten nur Wasser oder ungesüßte Kräutertees zum Durstlöschen.

Alles zum Thema „Süßigkeiten und Honig für Kleinkinder“ finden Sie in der App „Kind & Essen“ der Stiftung Kindergesundheit.

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