Schwangerschaft und Yoga – eine gute Kombination?

Schwangerschaft und Yoga – eine gute Kombination?

Sport in der Schwangerschaft ist für einige Frauen ein schwieriges Thema. Besonders in den ersten Schwangerschaftswochen leiden viele unter den üblichen Schwangerschaftsbeschwerden wie z. B. Übelkeit. Da sind ein paar entspannte Stunden auf der Couch vielen Frauen lieber als eine Runde Sport.

Doch Bewegung und Entspannung lassen sich kombinieren – zum Beispiel beim Yoga. Yoga zählt nicht direkt zum Sport. Vielmehr handelt es sich hier um eine Meditationsform. Sie trägt dazu bei, sich körperlich, geistig und emotional besser zu fühlen. Dementsprechend ist Yoga ein geeigneter Begleiter während der Schwangerschaft. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt.

 

Yoga in der Schwangerschaft bringt viele Vorteile mit sich:

  1. Ihr Energieumsatz erhöht sich bei regelmäßiger Bewegung – in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie somit für eine normale Gewichtsentwicklung während der Schwangerschaft sorgen.
  2. Die Bewegung fördert bereits im Mutterleib den Gleichgewichtssinn des Kindes.
  3. Seien Sie körperlich aktiv und reduzieren Sie so das Risiko von schwangerschaftsbedingten Stoffwechselstörungen wie z. B. Schwangerschaftsdiabetes oder Präeklampsie.
  4. Vor allem Yoga ist eine Sportart, die Ihnen während der Schwangerschaft guttun wird. Sie kann Ihnen dabei helfen, typische Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen, Krampfadern, Thrombose, Müdigkeit oder Wassereinlagerungen zu lindern oder sogar zu verhindern.

 

Sie haben schon vor der Schwangerschaft regelmäßig Yoga betrieben? Dann ist ein kleines Lebewesen im Bauch kein Grund, damit aufzuhören. Aber auch unerfahrene Yoginis (die Fachbezeichnung für weibliche Yoga-Betreibende) können sich ohne große Bedenken auf Yoga einlassen, wenn sie in der Schwangerschaft fit bleiben wollen. Überanstrengen Sie sich jedoch nicht. Während des Yogas sollten sich nie Gefühle von Kampf oder „Durchhalten-müssen“ einstellen.

Betreiben Sie Yoga am besten nur unter professioneller Anleitung. Wird Ihr Kurs beispielsweise von einer Hebamme geleitet, wird diese mit Sicherheit auch auf die Gesundheit Ihres Kindes achten. So könnten z. B. geburtsvorbereitende Übungen eingebaut und solche in Bauchlage oder extreme Drehhaltungen komplett ausgelassen werden.

Da einige Übungen im Yoga körperlich anstrengend werden können, fragen Sie am besten Ihre Hebamme, Ihren Frauenarzt oder auch Ihren Yoga-Lehrer um Rat. Bei gesundheitlichen Problemen wie z. B. Blutungen, vorzeitigen Wehen  oder auch Schwindel sollten Sie vor Aufnahme sportlicher Tätigkeiten unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Hebamme befragen.

 

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